Leitlinien zum Fremdenverkehr
- Die Projektpartner streben ein vielfältiges und ergänzendes
Fremdenverkehrs- und Erholungsangebot an, wobei die verschiedenen, nahe
bei einander liegenden, kulturellen, landschaftlichen und kulturgeschichtlichen
Merkmale als Attraktion genutzt werden. Dazu wird die Zusammenarbeit
zwischen den regionalen Fremdenverkehrsämtern verstärkt, was
wiederum zu einer zusammenhängenden touristischen Strategie für
den Dreiländerpark führt (falls möglich mit der Einrichtung
eines zentralen Fremdenverkehrsamtes und/oder gemeinschaftlichen Informationszentrums).
- Wo dies möglich ist entwickeln die Projektpartner neue (thematische)
Routen und schildern diese entsprechend aus (auch digital), wobei der
Tourist und Erholungssuchende Informationen über das im Dreiländerpark
vorhandene geologische, natürliche und kulturgeschichtliche Erbe
erhält.
- Die Projektpartner stimmen einer touristischen Gebietseinteilung zu,
bei der publikums- und verkehrsintensive Funktionen, wie Schi-Pisten,
Vergnügungsparks, Museen u.ä., möglichst im Städtegürtel
des Dreiländerparks konzentriert werden, während im zentralen
Bereich extensivere Funktionen, wie Gastronomie, Wander- und Radsportaktivitäten,
Aufenthaltsmöglichkeiten kleinen Ausmaßes und Themenrouten,
angesiedelt werden. Außerdem wird angestrebt, in Bachtälern
und Naturgebieten bei Eignung nur sanften Tourismus zu entwickeln.
- Die Projektpartner entwickeln gemeinsam und in enger Zusammenarbeit
mit Gemeinden und Fremdenverkehrsämtern eine Touristenkarte für
den gesamten Dreiländerpark, die zugleich als touristischer Verkehrsleitplan
dienen soll.