Leitlinien zu Verstädterung und Infrastruktur

  1. Im Kerngebiet des Dreiländerparks (besonders in den Bachtälern) und in den Zonen, wo die Naturkorridore den Städtegürtel kreuzen, unternehmen die Projektpartner ihr Bestes, um eine weitere Zunahme von Bebauung zu begrenzen. Jeder Partner versucht, dies durch den Einsatz von bestehenden, anzupassenden oder neu zu entwickelnden nationalen, regionalen, provinzialen oder kommunalen Planungsinstrumenten zu erreichen.


  2. Die Migration aus den Städten zum Land führte zu einem hohen Druck auf den Grundstücksmarkt und die Grundstückspreise. Die Projektpartner werden alles in die Wege leiten, um diese Migration abzubremsen, unter anderem indem sie das Wohnen in der Großstadt attraktiver gestalten.


  3. Zur Unterstützung einer guten Randerschließung des Dreiländerparks anerkennen die Projektpartner die Bedeutung einer (eu)regionalen Ringbahnlinie, welche die Städte schnell und häufig miteinander verbindet und gleichzeitig für die Region hochwertige Anbindungen an die TGV-Haltestellen in Lüttich und Aachen bietet. Die Partner leiten alles in ihrer Macht stehende in die Wege um eine rasche Verwirklichung zu erreichen.


  4. Neue wirtschaftliche Aktivitäten werden entwickelt unter Berücksichtigung der natürlichen, landschaftlichen und kulturellen Werte der Region.


 

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